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Vortrag: AMTSGEWALT UND VOLKSGESUNDHEIT. Zwangssterilisation, ideologisierte Fürsorge und Mangelverwaltung im Gesundheitswesen Münchens 1933-1945

Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme erfolgte eine radikale rassenhygienische Neuausrichtung der gesamten Bevölkerungs- und Gesundheitspolitik. Gesundheitsämter, Fürsorgeämter und weitere – städtische wie staatliche – Einrichtungen setzten die „erbbiologischen“ Vorgaben vor Ort um: Sie trieben die Verfolgung von vermeintlich erblich Belasteten aktiv voran, während sie den „erwünschten Volksgenossen“ Förderleistungen gewährten. Welche Rolle München als „Hauptstadt der Bewegung“ dabei spielte, beleuchtet Dr. Annemone Christians anhand einiger Ergebnisse ihrer kürzlich dazu erschienenen Studie.

Wann: 09. Dezember 2013, 18:30 Uhr
Wo: München, Bayerisches Hauptstaatsarchiv, Schönfeldstraße 5, Vortragssaal

Bitte beachten Sie, dass es aufgrund der Mitgliederversammlung des Historischen Vereins vor dem Vortrag zum verspäteten Einlass für Nicht-Mitgliedern kommen kann.

Siehe auch: Erste Forschungsergebnisse des Projekts „Die Münchner Stadtverwaltung im Nationalsozialismus“

Historischer Verein von Oberbayern
Historischer Verein von Oberbayern
Der Historische Verein von Oberbayern fördert die landes-, regional- und stadtgeschichtliche Forschungsarbeit im Bereich des Regierungsbezirkes Oberbayern und vermittelt historische… Weiterlesen

OpenEdition schlägt Ihnen vor, diesen Beitrag wie folgt zu zitieren:
Historischer Verein von Oberbayern (26. November 2013). Vortrag: AMTSGEWALT UND VOLKSGESUNDHEIT. Zwangssterilisation, ideologisierte Fürsorge und Mangelverwaltung im Gesundheitswesen Münchens 1933-1945. Geschichte Bayerns. Abgerufen am 14. August 2026 von https://doi.org/10.58079/pkb3


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